Pressetext zur Preisverleihung
Die Preise übergab Dr. Claus St. Franz, Jury-Mitglied, Zahnarzt und Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KZV, Kassenzahnärztliche Vereinigung Hamburg. Die KZV übernahm die Kosten des Wettbewerbes.
Der erste Preis – ein Scheck über 555 Euro – ging an den KITA Stubbenhof, Gruppe Schulpiraten-Gruppe, Träger ist das Deutsche Rote Kreuz, im Stadtteil Neuwiedenthal.
Dr. Franz in seiner Laudatio zu dieser Arbeit: „Die Kinder bastelten ein großes Plakat mit Aussagen zum Zahnarztbesuch und eine Art Kopf, mit einem großen Mund, in den man hineinsehen kann. In diesem Kopf befindet sich ein Mini-Zahnarzt, die Zähne und eine Auflistung von zahnschädlichen und zahnfreundlichen Nahrungs- und Genussmitteln. Auf dem Plakat haben einige Kinder ihre Meinungen dargelegt, wofür Zähne sind, was ein Zahnarzt macht und ob sie Angst vor dem Zahnarzt haben. Die Jury war von der ungewöhnlichen Umsetzung der Aufgabe äußerst angetan. Die Kinder haben geklebt, gemalt, gebastelt und auch noch an einer Befragung teilgenommen. Die Jury meinte, dies sei die beste Arbeit.
Bemerkenswert bei den Aussagen der Kinder war meines Erachtens, dass keines der Kinder Angst vor dem Zahnarzt hat. Ich gehe davon aus, dass sie nur positive Erfahrungen bei einem meiner Kollegen hatten und dass wir Erwachsenen ihnen nicht durch Geschichten vor dem Bohrer erst Angst gemacht haben. Wofür die Zähne gut sind, war ebenfalls eindrucksvoll. Die Kinder sagten, dass die Zähne zum Kauen und Beißen sind, aber auch zum Sprechen und gut aussehen. Der Zahnarzt ist nach Aussagen der Kinder dafür da, wenn ein Zahn wackelt, diesen zu entfernen. Der Zahnarzt hat eine coole Einrichtung schrieb ein anderes Kind und ein drittes meinte, der Zahnarzt zieht Zähne und putzt sie.
Den zweiten Preis – einen Scheck über 444 Euro – erhielt die „Airbus Kindertagesstätte Beluga“ aus Finkenwerder. Dr. Franz in seiner Laudatio zu diesem Beitrag: „Die Gruppe erstellte ein Zahnbuch. Es enthält ganz viele Zeichnungen der Kinder vom Besuch beim Zahnarzt. Diesen Zeichnungen sind Fotos gegenüber gestellt, die konkret zeigen, was die Kinder beim Patenzahnarzt gemacht haben. Bemerkenswert ist nach Meinung der Jury, wie genau die Kinder die zahnärztliche Praxis registriert haben. Das spielerische Herantasten an Spritze, Spiegel und Sauger sowie das „Selbst-einmal-Zahnarzt-spielen“, muss bei den Kindern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.“
Den dritten Preis – einen Scheck über 333 Euro – überreichte Dr. Franz an die Kindertagesstätte Radickestraße, Träger ist die Wabe e.V., in Langenbek (Harburg). Dr. Franz in seiner Laudatio zu dieser Arbeit: „Die Kinder der Kindertagesstätte Radickestraße brachten das Thema dreidimensional auf den Punkt. Hier ist der Zahnarzt, dort das Kind. Das Kind wünscht sich den Zahnarzt offenbar als Zauberer mit einer Zauberspritze, grauem Haar und einem Zauberhut. Das Kind wartet auf einem bunten Stuhl, grell gekleidet und mit offenen Armen auf das, was da kommt. Die Hoffnung ist: Es regnet kleine Sterne und die Zahnbehandlung ist vorbei. So etwa wie bei einer Hypnose. Wir wissen, dass dies in der Realität leider nicht so einfach ist, aber wir versuchen, der Hoffnung der Kinder zu entsprechen. Der Jury gefiel bei diesem Beitrag besonders die handwerkliche Versiertheit der Figuren und der Bemalung.“
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