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Dr. Franz in seiner Laudatio zu diesem Wettbewerbsbeitrag:
„Schön wäre es natürlich, wenn die eigenen Zähne auch so massiv und fest wären wie der Gewinnerzahn unseres Wettbewerbes. Er ist von den Kindern mit Säge und Feile aus massivem (Kunst-)Stein herausgearbeitet worden. Damit stellt das Werk das Motto des Wettbewerbes „Starker Zahn“ so prägnant dar, wie keine andere Arbeit. Dabei ist die Realität nicht so weit von dieser Wunschvorstellung der Kinder entfernt. Die Zähne sind in unserem Körper das härteste Material. Sie wurden bei unseren Vorfahren, die noch keinen Zucker im Übermaß und keine Zahnbürste kannten, höchstens durch die grobe Nahrung im Laufe der Jahre ab-geschliffen. Erst durch den preiswerten Zucker, als dieser auch für breite Bevölkerungskreise erschwinglich wurde, entstand das Problem der Karies. So dachten unsere Vorfahren gar, im Zahn lebt ein Zahnwurm, der für die Zahnschmerzen verantwortlich ist. Wir wissen heute, dass sich dort ein Nerv befindet, der aber nicht für die Zahnschmerzen verantwortlich ist. Das sind verschiedene Bakterien, die sich auf den Verzehr von Zuckerstoffen spezialisiert haben, die sich an unsere Zähne sehr gut anheften können. Ihre Verdauungsprodukte schaffen anfangs nur Entkalkungen auf der Zahnoberfläche bis wir die kleinen Löcher mit der Zunge spüren. Spätestens dann sollte der Zahnarzt schnell zum Einsatz komme. Für die plakative Umsetzung unseres Wettbewerbsmottos vergab die Jury den 1. Preis.“
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