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Knapp 130.000 Hamburger Kinder erhielten im letzten Schuljahr einen Motivationsimpuls zur Zahnpflege. Verantwortlich hierfür waren die Mitarbeiterinnen der Landesjugendzahnpflege Hamburg (LAJH) und die Kindergarten-Patenzahnärzte mit ihren Teams, die in Kindergärten und Schulen die Kinder zur eigenverantwortlichen Zahnpflege anregten. Finanziert werden diese Aktivitäten von den gesetzlichen Krankenkassen und den zahnärztlichen Körperschaften in Hamburg.
Das LAJH-Kindergartenteam und die Kindergarten-Patenzahnärzte mit ihren Praxis-Mitarbeiterinnen erreichten bei ihren Besuchen in den Hamburger Kindergärten über 51.000 Kinder ab dem 3. Lebensjahr.
Das LAJH-Schulteam bot in den Hamburger Schulen von der Vorschule bis zur 10. Klasse Unterrichtseinheiten zur Zahngesundheit an. Die LAJH-Mitarbeiterinnen erreichten insgesamt fast 62.000 Kinder, davon in den Vorschulklassen rund 7.300 Kinder, in der Grundschule über 47.000 Kinder und in den höheren Klassen noch mal 7.600 Kinder.
Zusätzlich sind neun Mitarbeiterinnen der LAJH in den Hamburger Schulen tätig. Sie betreuten unter Leitung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes Kariesrisikokinder mit einem speziellen Fluoridprogramm. Im Fluoridlackprogramm befinden sich zurzeit 10.868 Kinder. Die Gesamtzahl der durchgeführten Fluoridierungen betrug im vergangenen Schuljahr 17.192.
Das Holzwurm-Theater spielte im Auftrage der LAJH in Kindergärten und Schulen. Die Aufführungen von „Manni Milchzahn“ in den Kindergärten sahen 2.684 Kinder und die Aufführungen des Stück „kalle - die show“ erlebten 2.115 Kinder.
Zur Unterstützung der Zahnputzbemühungen verteilte die LAJH in Kindergärten und Schulen im letzten Schuljahr folgende Zahnpflegemittel: 36.000 große Zahnbürsten, 110.000 kleine Zahnbürsten, 6.000 Zahnputzsets mit kleinen Bürsten, 870 Zahnputzsets mit großen Bürsten, 1.555 kleine Zahnpastatuben und 59 Jumbo-Tuben.
Bezirkliche Aktivitäten Die Hamburger Schulzahnärztinnen und Schulzahnärzte (angestellt bei den Hamburger Bezirken) führten in Grundschulen bei 47.763 Schülerinnen und Schülern eine Untersuchung der Zähne durch und bei 5.990 Kindern eine Nachuntersuchung und förderten somit die frühe Behandlung der Zähne. In höheren Klassen wurden 5.921 Kindern in den Mund geschaut und in Förderschulen und Behinderteneinrichtungen weiteren 4.982 (+ 1.924 Nachuntersuchungen). (Quelle: Schulzahnärztlicher Dienst).
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